Regionales Netzwerk Oberösterreich

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Nach Steiermark und Wien ist nun Oberösterreich das dritte Bundesland, in dem ein „regionales Netzwerk“ für die allgemein bildenden höheren Schulen eingerichtet wurde. Vor allem die AHS-LehrerInnen der Fächer Biologie, Physik, Chemie sowie Informatik, Darstellende Geometrie und Mathematik können ab Jänner 2005 von dieser Einrichtung profitieren. Hauptaufgabe des Netzwerks ist die Stärkung sowie die Förderung der oben genannten Fächer in Oberösterreich. Hierbei sollen neue Maßstäbe in der Professionalisierung von LehrerInnen gesetzt werden, wobei der Vernetzung von Schulen, Fächer sowie LehrerInnen eine zentrale Rolle zukommen wird.

Die Errichtung des regionalen Netzwerks für Naturwissenschaften in OÖ hat dazu geführt, dass in naturwissenschaftlichen Großprojekten Lehrerinnen und Lehrer über das ganze Bundesland und alle Schulformen hinweg zusammenarbeiten. Im Anschluss an diese Projekte entstanden kleine Netzwerkknoten in den Bezirken, in denen die Fachkollegen der naturwissesnchaftlichen Fächer laufend Austausch über Unterricht, Experimentiervorschläge, Aufgabenstellungen und gemeinsame Projekte praktizieren (Günther Vormayr).

Seit dem Jahr 2006 arbeitet ein Netzwerk im BMHS-Bereich, das mit dem AHS-Netzwerk kooperiert. (http://www.nawi4you.at)

Ziele

  • Kooperationsfähigkeit der Schulen, Fächer und LehrerInnen fördern und erleichtern
  • Weiterentwicklung der Professionalität von LehrerInnen
  • Steigerung der Attraktivität und Qualität des Unterrichts
  • Diskussionskultur für die Grundbildungsdebatte einleiten
  • Grundlage für die Standarddiskussion im NAWI-Bereich schaffen
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung des Images naturwissenschaftlicher Fächer
  • Organisation der "Experimentale"

Für weitere Informationen oder Anfragen:

Christian Kitzberger (Koordinator)
Landesschulrat Oberösterreich
Sonnensteinstraße 20
4020 Linz
Tel.: 0732 70 71-2181
E-Mail: Christian.Kitzberger@lsr-ooe.gv.at

 

Berichte des regionalen Netzwerks:

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2017/18

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2016/17

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2015/16

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2014/15

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2013/14

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2012/13

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2011/12

Zwischenbericht des RN Oberösterreich 2011/12

Jahresbericht des RN Oberösterreich 2010/11

 

REGIONALE FACHDIDAKTIKZENTREN IN OBERÖSTERREICH
 

Regionales Fachdidaktikzentrum Naturwissenschaften Oberösterreich (Kurt Haim)

Ziel des Fachdidaktikzentrums ist die effiziente Förderung, Verbreitung und Umsetzung fachdidaktischer Innovationen im Unterricht. Hierdurch soll einerseits die Lehre weiter professionalisiert und die Akzeptanz für Naturwissenschaft und Technik gesteigert werden.
Das RFDZ wird als wichtige Schnittstelle von Schulpraxis, LehrerInnenbildung (Aus- und Fortbildung), Schulverwaltung und Wissenschaft fungieren. Dadurch wird es möglich sein, auf neue Herausforderungen im Bildungssystem schneller und effizienter zu reagieren.

Sie erreichten das RFDZ Naturwissenschaften Oberösterreich unter: http://www.ph-ooe.at/zentren/naturwissenschaften/team.html

 

Regionales Fachdidaktikzentrum für Geografie und Wirtschaftskunde und Geomedien (Alfons Koller und Thomas Jekel)(RECC-Label)

 

Regionales Fachdidaktikzentrum Informatik und digitale Medien (RECC-Label)

An diesem Fachdidaktikzentrum sind die Johannes Kepler Universität (JKU), die Fachhochschule OÖ/ Campus Hagenberg, die Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, die Pädagogische Hochschule Oberösterreich, die Education Group und der Landesschulrat (LSR) für Oberösterreich als gleichwertige Partner beteiligt. Ziel ist es, als institutionalisierte Arbeitsgemeinschaft bereits bestehende Initiativen zusammenzufassen, enger zu kooperieren und auf der Basis einer nachhaltigen Arbeit Synergien in Zeit und Effektivität zu erreichen. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation, Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, und Unterrichts- und Schulentwicklung.

Ziele des Fachdidaktikzentrums „Informatik und digitale Medien“ sind, als institutionalisierte Arbeitsgemeinschaft bereits bestehende Initiativen zusammenzufassen, eine engere Kooperation und regionale Synergien der beteiligten Personen und Institutionen, sodass den aktuellen Anforderungen der Bildungspolitik und Gesellschaft entsprochen wird, sowie eine hohe Wirksamkeit in Schule und Unterricht auf der einen Seite sowie Lehre, Forschung und Entwicklung auf der anderen Seite erzielt wird.

Fachdidaktische Entwicklung und Forschung bleibt dabei nicht nur auf das Fach Informatik beschränkt, sondern geht mittels der Integration digitaler Medien in alle IMST-Fächer ein. Auf diesem Wege sollen Lernende und Lehrende auf ihrem persönlichen Weg zu medienpädagogischer Bildung begleitet, gefördert und gefordert werden. Diese Top-down-Zielrichtung wird durch eine gleichberechtigte Bottom-up-Entwicklung von den Bedürfnissen der Lehrer/-innen sowie der Lehramtsstudierenden ausgehend ergänzt, wie sie durch die beteiligten Personen garantiert wird, die in der Schulpraxis bzw. Pädagogen/-innen-Bildung tätig sowie in der Schulverwaltung bzw. Bildungssteuerung in OÖ engagiert sind.

 

 

Arbeitsfelder des RECC für Informatik und Digitale Medien in OÖ:

 

  1. Forschung, Entwicklung & Innovation – Leitung: Astrid Leeb (edugroup)
  2. Ausbildung  -  Leitung: Michael Atzwanger (PH Linz)
  3. Fort- und Weiterbildung  -  Leitung: Josef Grabner (PH OÖ)
  4. Unterrichts- und Schulentwicklung  -  Leitung: Andreas Riedl (LSR OÖ)

 

 

Für weitere Informationen und Anfragen:

www.recc-ooe.at

Michael Atzwanger (org. Leitung)
PH-Linz, Salesianumweg 3, 4020 Linz – 0732 7726 66/ 4652
michael.atzwanger@ph-linz.at

 

 

Regionales Fachdidaktikzentrum Deutsch

 

Regionales Fachdidaktikzentrum Mathematik Oberösterreich (Jürgen Maaß)

Ein regelmäßiger Arbeitskreis (z.B. 2 Stunden am Nachmittag alle 14 Tage oder monatlich) findet statt, in dem von den Projektleitern, eingeladenen ReferentInnen sowie weiteren geeigneten Personen Unterrichtsvorschläge und Methoden vorgestellt und zur Diskussion werden. Außerdem besteht in diesem Arbeitskreis die Möglichkeit, dass innovationsfreudige LehrerInnen Kontakt zum Team herstellen, ihre Erfahrungen einbringen oder Anregungen von der ganzen Gruppe haben möchten. Solch ein regelmäßiges Treffen kann ein wichtige emotionale Stütze oder Unterstützung für Innovationsversuche sein. Über den Arbeitskreis können nicht zuletzt Informationen zu anderen IMST Angeboten an die LehrerInnen weiter gegeben werden.