Broschüren

Hier finden Sie von IMST publizierte Druckwerke. 

Gender- und Diversitätskompetentes Handeln im Unterricht

Cover Diagnoseinstrumente zur Gender- und Diversitätsorientierten Unterrichtsreflexion

Die Handreichung „gender- und diversitätskompetentes Handeln im Unterricht“ will als ihr zentrales Anliegen die pädagogisch-fachdidaktische Handlungsfähigkeit von Lehrkräften erweitern. Dazu setzt die Broschüre Impulse, um den Wissensstand von Lehrkräften zu vertiefen, sich eigener pädagogischer-professioneller Haltungen und Handlungen bewusster zu werden und Veränderungen in kleinen (und größeren) Schritten herbeizuführen. Im Zentrum der Broschüre befassen wir uns mit folgenden Fragen: Wie können Lehrkräfte „doing gender“- und „doing difference“-Prozessen mit ihren unterschiedlichen Auswirkungen auf Fachkompetenzen, Interessen und Selbstkonzepte der Kinder und Jugendlichen entgegenwirken? Wie kann eine sozialisationsbedingte Abwahl von MINT-Fächern verhindert werden? Wie kann ich als Lehrkraft die Lebenswelten aller meiner Schüler_innen durch die Wahl meines Unterrichtsmaterials ansprechen? Und wie manage ich einen demokratischen Umgang mit Konflikten und helfe bei der Entwicklung von sozialen Kompetenzen in meinen Klassen?
Die Intention der Autor_innen ist es, Werkzeuge zu vermitteln, um das „doing gender“ sowie das „doing difference“ im eigenen Handeln und im Handeln der Schüler_innen besser wahrnehmbar zu machen. Zentral ist es, einen interessensoffenen Zugang zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht zu gewährleisten. In diesem Sinne versteht sich die Broschüre als Werkzeug, um Wissen, Methoden sowie Handlungsstrategien zu diesem Themenfeld zu vermitteln. Als Fortführung der Handreichung „Diagnoseinstrumente zur Gender- und Diversitätskompetenten Unterrichtsreflexion“ thematisieren wir in vier Kapiteln die Erweiterung von Handlungsstrategien im Unterricht, die adaptiert an die jeweilige Unterrichtssituation und die Ziele der Lehrkraft Veränderungen bewirken können. Was diese Broschüre nicht liefert, sind Erfolgsrezepte oder Patentlösungen. Aber wir ermuntern dazu, Neues auszuprobieren, aus gemachten Erfahrungen zu lernen und noch ungewohnte Wege einzuschlagen.
Kapitel eins der Handreichung führt in grundlegende Begriffe im Themenfeld Gender und Diversität ein. Ausgerüstet mit diesen Perspektiven widmet sich Kapitel zwei dem Thema des gender- und diversitätskompetenten Unterrichtshandelns, indem es Grundlagen, Haltungen und Zugänge umreißt und ein Wissensreservoire zur Verfügung stellt. Das dritte Kapitel führt anhand dreier Fallbeispiele unterschiedliche gender- und diversitätskompetente Handlungsstrategien aus. Die Fallbeispiele wollen Anregungen und Impulse geben, stellen aber keine Patentlösungen dar. Kapitel vier gibt daher Anregungen, wie Sie Handlungsstrategien für Ihren Unterricht entwickeln können. In den letzten beiden Kapiteln finden sich die verwendeten Referenzen und ein ausführlicheres Glossar zu den angewendeten Arbeitsbegriffen.


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Diagnoseinstrumente zur Gender- und Diversitätsorientierten Unterrichtsreflexion

Cover Diagnoseinstrumente zur Gender- und Diversitätsorientierten Unterrichtsreflexion

Die Handreichung soll Sie auf Ihrem Weg der Professionalisierung unterstützen, indem sie Ihnen Werkzeuge zur Analyse und Reflexion des Unterrichts in Bezug auf Gender und Diversität zur Verfügung stellt. Dies hilft Ihnen, die eigene Kompetenz für das Unterrichtsgeschehen zu erhöhen.

IMST nimmt sich der Umsetzung des Unterrichtsprinzips „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“1 an und schließt die Diversitätskompetenz zum Umgang mit Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten mit ein. Durch diese Erweiterung sollen die gleichen Start- und Rahmenbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler zur Erreichung ihrer schulischen Ziele und ihrer beruflichen Zukunft geschaffen werden – im Sinne von Gleichstellung und Antidiskriminierung.

Diese Handreichung will die IMST-Sichtweise zur reflexiven Unterrichtspraxis beschreiben, die auf das Schaffen einer angenehmen, auf Unterschiede sensibilisierten Lernumgebung abzielt. Eine produktive, schulische Arbeitsatmosphäre ist ein Zustand, der immer wieder erst hergestellt werden muss. Zur Reflexion des Unterrichtsablaufs sowie des Lehr- und Lernprozesses in der Klasse können Lehrkräfte oft nur auf ihr eigenes Erleben zurückgreifen. Um den Unterricht in diversen Lernumgebungen weiterzuentwickeln, vermittelt diese Handreichung Werkzeuge. Sie soll als Unterstützung für Unterrichtende gedacht sein, die mehr darüber wissen wollen, wie ihr Handeln im alltäglichen Schulgeschehen wirkt oder welche konkreten Dynamiken in der Klasse auf die Lernatmosphäre Einfluss nehmen. Nicht zuletzt wollen wir Lehrende darin ermutigen, eine kollegiale Feedbackkultur zu entwickeln und die erworbene Gender- und Diversitätskompetenz verstärkt für den Unterricht zu nutzen.


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Starke Schreibbegleitung

Cover Starke Schreibbegleitung

Das vom Projekt IMST (Innovationen Machen Schulen Top) herausgegebene und in Zusammenarbeit mit dem SchreibCenter der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt verwirklichte Buch richtet sich an LehrerInnen, die VWAs betreuen und begleiten. Es soll eine praktische Anleitung und Hilfestellung bieten, wie schülerisches Schreiben unterstützt und professionell begleitet werden kann. Aus der SchreibberaterInnenpraxis gewonnene Erkenntnisse sollen den Prozess erleichtern. Mit der verpflichtenden Vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) für alle SchülerInnen ist eine neuen Schreibkultur in allen Schulfächern, nicht nur im Deutschunterricht zu bewältigen. Eine Vernetzung der Fächer untereinander und eine Aufgabenteilung in der Vorbereitung auf die VWA werden notwendig sein. Das Buch orientiert sich in seiner Struktur an den Phasen des (vor)wissenschaftlichen Arbeitens. Um Schreiblernende auch adäquat betreuen zu können, ist es notwendig, auch die Sicht der Betreuungsperson im Arbeitsverlauf zu integrieren. Eine Besonderheit dieses Buches ist es demnach, dass sich die Beschreibung der Arbeitsschritte mit dem Fokus auf die Betreuungsperson gestaltet.


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Gender_Diversity-Kompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht

Cover Gender_Diversity-Kompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht

In den Bereichen der Naturwissenschaften, vor allem in Chemie und Physik, gibt es markante Gender Gaps. Diese manifestieren sich in einem überdurchschnittlichen Desinteresse von Mädchen an einschlägigen Schwerpunktsetzungen im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung und schließlich auch in geringen Studentinnenzahlen in entsprechenden Studienrichtungen. Viele gesellschaftliche Bereiche und vor allem der Bildungsbereich sind gefordert, Beiträge zur Weiterentwicklung dieser unbefriedigenden Situation zu leisten. Diese Broschüre bietet Lehrkräften und interessierten Menschen aus dem Bildungsbereich professionelle Anregungen dazu an, wie Diversitätsdimensionen im Rahmen eines kompetenzorientierten Unterrichts mitgedacht werden können. Leserinnen und Leser erfahren, wie der Umgang mit Unterschieden berücksichtigt werden kann und zum fixen Bestandteil eines innovativen gender_diversitätssensiblen Unterrichts wird.


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Genderkompetenz im Mathematikunterricht

Cover Genderkompetenz im Mathematikunterricht

In der Mathematik gibt es markante Gender Gaps. Diese manifestieren sich in einem überdurchschnittlichen Desinteresse von Mädchen an einschlägigen Schwerpunktsetzungen im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung und schließlich auch in geringen Studentinnenzahlen in entsprechenden Studienrichtungen. Viele gesellschaftliche Bereiche und vor allem der Bildungsbereich sind gefordert, Beiträge zur Weiterentwicklung dieser unbefriedigenden Situation zu leisten. Diese Broschüre bietet Lehrkräften und interessierten Menschen aus dem Bildungsbereich professionelle Anregungen, wie Genderaspekte im Rahmen eines kompetenzorientierten Unterrichts berücksichtigt werden können. Leserinnen und Leser erfahren, worauf sie achten können, wenn sie Mathematikunterricht gendersensibel gestalten und evaluieren wollen.

Mehr zur Autorin Helga Jungwirth fnden Sie hier.

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Prüfungskultur. Leistung und Bewertung (in) der Schule

Cover Prüfungskultur

Amrhein-Kreml, R., Bartosch, I., Breyer, G., Dobler, K., Koenne, C., Mayr, J. & Schuster, A. (2008). Prüfungskultur. Leistung und Bewertung (in) der Schule. Klagenfurt: Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung.

Auch wenn es Lehrer/innen oft nicht so wahrnehmen: Kinder und Jugendliche gehen gern zur Schule. Auf eines könnten die meisten Schüler/innen aber gern verzichten: auf Prüfungen und den damit verbundenen Stress – zumindest wenn sie durch diese Prüfungen Gefahr laufen, kritisiert und vor der Klasse bloßgestellt zu werden, wenn sie in eine Situation gebracht werden, die sie selbst nicht kontrollieren können, der sie also hilflos ausgeliefert sind. Wenn von der Prüfung noch dazu viel abhängt, etwa der Aufstieg in die nächste Schulstufe oder der positive Abschluss einer Schule, dann kann es zu massiven Angst- und Stresssituationen kommen.

Fragt man Lehrer/innen, was sie an ihrem Beruf attraktiv finden, dann bekommt man Antworten wie: die Lebendigkeit der Kinder, die einen selbst jung erhält; das Erfolgserlebnis, wenn man eine schwierige pädagogische Situation gemeistert hat; die Möglichkeit, sich mit Sachthemen beschäftigen zu können, die man interessant findet; ein insgesamt abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, in dem man Vieles selbst gestalten kann. Was man aber nicht hört ist, dass sie gern prüfen und beurteilen – ganz im Gegenteil: Dieser Aspekt der Lehrertätigkeit wird unter den Negativa dieses Berufs verbucht.

Das Geschehen wird noch komplexer und „spannungsreicher“ – und vielleicht auch noch „spannender“ –, wenn man sich vor Augen führt, dass mit Prüfungen und Beurteilungen auch starke positive Emotionen verbunden sein können, zum Beispiel Freude über einen positiven Schulabschluss oder Stolz auf eine gute Leistung. Prüfen und Beurteilen beziehungsweise geprüft und beurteilt zu werden sind jedenfalls fest in unserer Vorstellung von Schule verankert.

Das vorliegende Booklet soll Ideen für eine „neue Prüfungskultur“ liefern, Ideen die innerhalb der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen umsetzbar sind. Summarisch betrachtet lauten die Botschaften dieses Buches: Lernförderliches Prüfen und Beurteilen ist möglich. Und: Eine Veränderung des Prüfens ist ein starker Impuls zu einer Verbesserung des Unterrichts.


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Starke Texte schreiben

Handbuch: Starke Texte Schreiben

Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung & SchreibCenter im Auftrag von IMST [Hrsg.] (2010).
Starke Texte schreiben. Anregungen für Menschen im Arbeitsfeld Schule. Klagenfurt: Institut für
Unterrichts- und Schulentwicklung.

 

Schreiben ist nicht nur eine grundlegende Kulturtechnik, sondern ein kreativer Prozess, der unsere kognitiven Fähigkeiten fordert und fördert. Schreiben macht unser Denken, Fühlen und Handeln sichtbar und hilft uns dabei, Erkenntnis über uns selbst wie über die Wirklichkeit, in der wir leben, zu gewinnen. Es gibt unglaublich viele Facetten des Lebens, die uns durch den Schreibprozess bewusster gemacht werden. Je nachdem vor welche Aufgabe wir uns schreibend gestellt sehen – ob wir ein Ansuchen, einen Arbeitsbericht, ein Tagebuch oder eine Gruppenarbeit verfassen –, werden ganz unterschiedliche Fähigkeiten von uns verlangt. Viele haben dabei negative Erfahrungen gemacht und sehen das Schreiben mit gemischten Gefühlen oder haben immer wieder mit Schreibblockaden zu kämpfen. Dieses Booklet möchte Ihnen helfen, sich von derlei Ängsten zu befreien, und vielleicht einen neuen Zugang zum Schreiben von Texten unterschiedlichster Art zu entdecken. Insbesondere allen, die beruflich im Umfeld Schule ständig mit der Herausforderung konfrontiert sind, ihren Arbeitsprozess zu verschriftlichen, geben wir hier einen Überblick über die vielfältigen Methoden und Werkzeuge, wie man das eigene Schreiben professionalisieren kann.

 

Dieses Booklet gibt neue Ansätze der Schreibpädagogik zusammenfassend wieder, ist aber nicht auf den (Deutsch-)Unterricht beschränkt: Schreiben wird auch als Instrument in Aus- und Weiterbildung sowie für alle Schulfächer vorgestellt. In diesem Sinne ist es offen für viele Gegenstandsbereiche und widmet sich besonders den IMST-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch und den technischen Fächern. Wir versuchen die Quadratur des Kreises und wollen mit unserem Booklet möglichst viele Menschen im Arbeitsfeld Schule ansprechen.

 

Lehrerinnen und Lehrer finden ein breites Spektrum bewährter Hilfsmittel, wie sie das Schreiben systematisch und sinnvoll im Unterricht einsetzen können. Wir möchten Ihnen zeigen, dass Schreiben nicht nur ein „einsames Geschäft“ ist, sondern sehr kommunikativ, vielseitig einsetzbar und wunderbar „bewusstseinserweiternd“ wirken kann: Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, um mit den hier vorgestellten Hilfestellungen und Ansätzen vertraut zu werden! Sie werden sehen: Schreiben kann was! Schreiben macht Spaß!


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Unterrichtsmaterialien

Mit über 1000 Beiträgen bietet das IMST-Wiki eine umfangreiche Auswahl an Beispielen aus Unterricht und Schule. Lehrerinnen und Lehrer haben die Gelegenheit, auf Wissen und Erfahrungen von KollegInnen zurückzugreifen, Ideen aufzunehmen und Materialien zu verwenden. Die veröffentlichten Projektberichte stammen aus den unterschiedlichsten Fächern, Schulstufen und Schultypen. Diese Kurzbroschüren geben Ihnen einen Eindruck über das Leistungsspektrum des IMST-Wikis und stellen Ihnen exemplarisch Materialien für Ihren Unterricht zur Verfügung.

 

Unterrichtsmaterialien-Folder Chemie Unterrichtsmaterialien-Folder Informatik

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Unterrichtsmaterialien-Folder Sachunterricht Unterrichtsmaterialien-Folder Physik

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