Ermöglicht der experimentelle Unterricht in der 3. und 4. Klasse einen besseren Weg zum naturwissenschaftlichen Verständnis und führt dieser aus der Akzeptatnzkrise?

Aus Imstwiki
Version vom 5. Juli 2019, 10:41 Uhr von Th (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mit dem Schuljahr 1996/97 ist das Schulprofil des BG/BRG-Lerchenfeld mit zwei Klassen des "Naturwissenschaftlichen Realgymnasiums" NWRG erweitert worden. Für mich als Chemielehrerin ergab sich damit eine Möglichkeit zur Realisierung neuer Lehr- und Lernziele, mit denen ich mich schon seit Jahren gedanklich auseinandergesetzt habe. Inwiefern sich nun meine Erwartungshaltung im neuen Aufgabenbereich erfüllte, ist Gegenstand dieser Studie. Die Schwerpunkte meiner Untersuchungen sind:

  • Besteht bei vorzeitiger Einführung des experimentellen Unterrichts in der 3. Klasse die Möglichkeit, ein besseres naturwissenschaftliches Verständnis zu entwickeln bzw. in welchem Umfang ist dieses zu erreichen?
  • Bestehen Zusammenhänge zwischen dem Verstehen und der Akzeptanz des Unterrichtsfaches Chemie?
  • Sind auch meine Unterrichtsideen und Mittel die geeigneten, um ein verbessertes naturwissenschaftliches Verständnis zu erzielen?

Für die Durchführung meiner Untersuchungen verwendete ich Fragebögen, Schülerinterviews und Schülerbeobachtungen während des Unterrichts.

Untersucht wurden zwei 4. Klassen, deren Schüler je zur Hälfte das Naturwissenschaftliche Realgymnasium bzw. das Realgymnasium besuchen. Das Untersuchungsergebnis weist eindeutig darauf hin, dass über die experimentelle Tätigkeit, den Schülern des NWRG der fachliche Zugang zur Chemie wesentlich leichter gefallen ist als jenen Schülern des RG der anderen Klassenhälften ohne den experimentellen Vorkenntnissen. Die Alltagsorientierung des experimentellen Unterrichts hat sich als geeignete Unterrichtsidee erwiesen, jedoch mit jener Einschränkung, dass zur Motivationssteigerung bzw. zur Erhöhung und Festigung des experimentellen Unterrichtsertrages unbedingt die zwischen Mädchen und Burschen sehr oft unterschiedlichen Interessenslagen zu berücksichtigen sind.


Autor/in: Helga Voglhuber
Durchführende Institution/en: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Klagenfurt (201046)
Fach/Fächer: Chemie
Schulstufe/n: 7. und 8. Schulstufe


Dateien: Langfassung
Weiterführendes Projekt: Der Forschertisch. Eine Möglichkeit zur Förderung der Schüler/innenmotivation und Selbsttätigkeit?

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation