Diversität & Gender im Projektunterricht der Grundschule: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 18. August 2015, 14:02 Uhr


Im Schuljahr 2014/2015 fanden in unserer 21-klassigen Volksschule mit 424 SchülerInnen (208 Buben und 216 Mädchen) und 33 Lehrpersonen klassenübergreifende Workshops statt. Durch das Einbinden aller LehrerInnen gelang es uns, die Zahl der teilnehmenden Kinder in den Projektgruppen auf höchstens 15 zu senken. Die LehrerInnen boten zwei Mal pro Schuljahr vier Wochen - jeweils zwei Stunden - einen Workshop zu einem bestimmten Thema an. Die SchülerInnen wählten vier Themen aus acht bis zehn Angeboten aus und wechselten wöchentlich. In diesem Schuljahr etablierten wir einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt in unseren Workshops in allen Schulstufen. Wir begannen den SchülerInnen naturwissenschaftliche Arbeitsweisen, eine Fachsprache bzw. Satzgerüste, die ihnen beim Versprachlichen der Beobachtungen helfen sollen und Techniken zum Präsentieren der Experimente, zu vermitteln. Die Lehrpersonen nahmen eine beobachtende und unterstützende Rolle ein. Mit Hilfe von gendergerechten Projektbeschreibungen und Versuchsanleitungen mit gender- und diversitätengerechten Darstellungen, durch die Möglichkeit des Arbeitens in geschlechterhomogenen und –heterogenen Grupppen haben wir versucht, die Attraktivität des Unterrichts für die Schülerinnen zu steigern und motivierend zu gestalten. Es ist uns gelungen, die Organisationsstruktur für einen reibungslosen Projektablauf zu optimieren, naturwissenschaftliche Workshops in allen Schulstufen zu verankern und gender- und diversitätsbezogene Barrieren für den Zugang zum Forschen abzubauen. Zudem konnten wir das Interesse der Mädchen an naturwissenschaftlichen Themen noch mehr wecken und somit die Anzahl der Mädchen in diesen Workshops erhöhen.


Autorin: Christine Reiter
Durchführende Institution: Keine Institutionsangabe vorhanden.
Fach: Sachunterricht
Schulstufen:
Schulart: Keine Angaben zu Schularten vorhanden
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