Analyseinstrumente im forschenden Unterricht: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 8. Juni 2015, 14:29 Uhr

Forschendes Lernen wird im naturwissenschaftlich orientierten Sachunterricht durch die Implementierung bestimmter Kriterien, in der Fachdidaktik auch als IBSE (Inquiry Based Science Education)-Kriterien bezeichnet, erreicht. Die videobasierte Unterrichtsanalyse erweist sich als geeignetes Instrument zur Evaluierung dieser Kriterien und erfolgt entweder in Form von Transkripten oder durch den Einsatz von Fragebögen, die die IBSE-Bedingungen im Unterricht untersuchen. Dadurch erhält die Lehrperson wertvolle Daten über ihren Unterricht und kann unterschiedliche Prozesse nachträglich analysieren. Die vorliegende Studie legt den Schwerpunkt auf die kommunikativen Prozesse in der LehrerInnen-SchülerInnen-Interaktion und die SchülerInnen-Aktivität im naturwissenschaftlich orientierten Sachunterricht. Die Transkription der ausgewählten Videosequenzen und die Überprüfung der IBSE Bedingungen mittels Fragebögen haben Studierende der Pädagogischen Hochschule durchgeführt. Dadurch erhielten die Studierenden bereits in der Ausbildung praktische Einblicke in die Unterrichtspraxis des forschenden Lernens und die Lehrperson ein weitgehend objektives Feedback über ihren Unterricht. Die Auswertung im vorliegenden Forschungsvorhaben zeigt, dass eine offene Fragekultur im naturwissenschaftlich orientierten Sachunterricht die Erfüllung der IBSE-Kriterien begünstigt. Offen formulierte Fragen regen die SchülerInnen demnach zu geistigen Aktivitäten an und initiieren kommunikative und forschende Prozesse. Die Formulierung und Auswahl der Aufgaben hat in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung.


Autor/in: Andrea Holzinger
Durchführende Institution/en: Volksschule Sankt Veit an der Glan (205541), Pädagogische Hochschule Kärnten
Fach/Fächer: Sachunterricht
Schulstufe/n: 1.-4. Schulstufe


Dateien: Studie Holzinger

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