Bildungsministerin Claudia Schmied zeichnet innovative Schulprojekte mit dem IMST-Award 2010 aus

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Schmied: IMST fördert Begeisterung der SchülerInnen für naturwissenschaftliche sowie verwandte Fächer

 

Wien (9. November 2010) – Im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung vergab Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied gestern den IMST-Award 2010 im Audienzsaal des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Der Preis fördert herausragende innovative Unterrichts- und Schulprojekte für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Deutsch und Technik. Ausgezeichnet wurden sieben Siegerprojekte, die eine Fachjury aus 69 Projekten auswählte.

 

„Unser Motto lautet Innovationen Machen Schulen Top! Ich freue mich über das große Interesse am IMST-Award, den wir heuer zum 4. Mal vergeben. Mit dem österreichweiten Projekt IMST gelingt es uns, die Freude und Begeisterung der Schülerinnen und Schüler an naturwissenschaftlichen sowie verwandten Fächern zu steigern. IMST trägt zum besseren Verständnis der Fachmaterie bei, macht den Unterricht attraktiver und resultiert in besseren Leistungen der Schülerinnen und Schüler“, so Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied.

 

Zu den Gewinnern in der Kategorie „Klassenprojekte“ zählen die Wiener Volksschule des Institutes Neulandschulen (Schulstufe 1-4), das Bundesgymnasium Wenzgasse, 1130 Wien (Schulstufe 5-8) und die Polytechnische Schule Grieskirchen (OÖ) (Schulstufe 9-13). In der Kategorie „Klassen- und schulübergreifende Projekte“ wurden das Sonderpädagogische Zentrum Klagenfurt (KTN), die Volksschule Lichtenberg (OÖ) und die Berufsschule Attnang-Puchheim (OÖ) ausgezeichnet. Der Sonderpreis ging an die HLFS Ursprung aus Elixhausen (SBG). Die IMST-Awards sind mit je 1.500 Euro dotiert.

 

Die Siegerprojekte decken eine große Bandbreite ab. Entstanden ist u. a. ein Film über das Weltall, den Kinder selbst geplant und umgesetzt haben und nun anderen Klassen und Schulen zur Verfügung steht (VS Neulandschulen). Die SchülerInnen des Gymnasiums Wenzgasse experimentierten selbständig im Bereich Chemie, die Polytechnische Schule Grieskirchen lötete Schaltungen mit professioneller Platinenfertigung im Bereich der Elektrotechnik. Mit einem veränderten Elementarunterricht, der Rechenschwächen und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten vorbeugt, setzte sich das Sonderpädagogische Zentrum Klagenfurt auseinander. Als Teil eines Langzeitprojekts wurde in Kooperation mit Schulen und Sponsoren der 7,5 km lange Kinderplanetenweg Lichtenberg realisiert (VS Lichtenberg). Unter dem Titel „Wissenskatalog statt Lehrermonologe“ erarbeitete die Berufsschule Attnang-Puchheim u. a. Unterrichtsmaterialien, die über das Internet zugänglich sind. Mit Unterstützung des Max-Planck-Instituts für Biochemie München erzielte die HLFS Ursprung beachtliche Ergebnisse im Bereich der Synthetischen Biologie.

 

Im Rahmen des österreichweiten Projekts IMST führen jährlich ca. 8.600 Lehrkräfte entweder selbst Innovationen in ihrem Unterricht oder an ihrer Schule durch oder organisieren sich in Netzwerken in den Bundesländern. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Kooperation mit Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Schulbehörden und Schulen getragen und am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS) an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt koordiniert. Ziel ist die Verbesserung des Unterrichts in Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Deutsch sowie in verwandten Fächern. Das Projekt trägt dazu bei, an den österreichischen Schulen eine Innovationskultur zu etablieren. Zentrale Prinzipien sind die Förderung von Chancengerechtigkeit unter besonderer Berücksichtigung von Geschlechteraspekten und der Implementierung von Evaluationen.

 

Bildmaterial zur Preisverleihung sowie Informationen zum IMST-Award finden Sie unter www.imst.ac.at/award

 

Rückfragehinweise:

Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), IMST

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Mag. Barbara Orasche

Tel: +43 463 2700 6122,

E-Mail: barbara.orasche@aau.at

 

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Mag. Sigrid Wilhelm

Tel: +43 1 53120 5030

E-Mail: sigrid.wilhelm@bmukk.gv.at